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Patt-Situation bei den Demokraten: Obama und Clinton fast gleichauf

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Patt-Situation bei den Demokraten: Obama und Clinton fast gleichauf

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Der Vorwahlkampf in den USA bleibt spannend, denn bei den Demokraten gibt es auch nach dem Super Tuesday keinen klaren Favoriten für die Präsidentschaftskandidatur. Hillary Clinton und Barack Obama liegen bei den Delegiertenstimmen mehr oder weniger gleichauf. Clinton konnte vor allem in den bevölkerungsreichen Bundesstaaten punkten, etwa in New York oder in Kalifornien. Insgesamt allerdings siegte die ehemalige First Lady nur in acht Staaten, Barack Obama gewann hingegen in 13 Staaten, und schon am Samstag könnte er in Louisiana, einem Staat mit einem hohen schwarzen Bevölkerungsanteil, einen weiteren Sieg einfahren.

Analyst Tom Mann sieht nach wie vor gute Chancen für beide Kandidaten. “Hillary Clinton kann sich mit der Tatsache trösten, dass sie in den großen Staaten dominiert hat, sieht man von Obamas Heimatstaat Illinios ab”, meint er. “Für Obama wiederum ist es ermutigend, dass er den Löwenanteil der Bundesstaaten gewonnen hat, die sehr repräsentativ für den Rest des Landes sind. Das gibt ihm Grund zur Hoffnung.”