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Aufräumungsarbeiten im US-Tornadogebiet gehen voran

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Aufräumungsarbeiten im US-Tornadogebiet gehen voran

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Im Südosten der USA ist die Zahl der Todesopfer der Unwetterkatastrophe auf 57 gestiegen. Seit Mitte der achtziger Jahre sind in den USA nicht so viele Menschen durch eine Tornadofront getötet worden. Für die Menschen ist jetzt aufräumen angesagt: “Wir müssen dafür sorgen, daß unsere Mitarbeiter wieder arbeiten können und darüberhinweg kommen”, beschreibt Autohändler Tim Scott in Clinton im Bundesstaat Arkansas die Situation.

Präsident Bush will sich heute vor Ort in Tennessee ein Bild von der Lage machen. Den Gouverneuren der betroffenen Bundesstaaten hat er bereits Hilfe der Bundesregierung angeboten.

In Tennessee bargen zwei Tage nach dem Unwetter Rettungskräfte ein 11 Monate altes Baby lebend. Es lag mit dem Gesicht nach unten im Dreck.

Zunnächst, so berichtet Großvater Doug Stowell, habe man es für eine Puppe gehalten, so ruhig sei es gewesen: “Er hatte ziemlich viel Dreck und Gras im Mund und in den Haaren, aber die Augen waren offen, er war wach, schrie aber nicht”, erzählt Stowell.

Glück und Leid liegen nahe beieinander im Katastrophengebiet im Süden der USA: nur wenige Meter entfernt fanden die Rettungsmannschaften die Leiche der Mutter des Babys.