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Erdogan und Tadic auf Münchner Sicherheitskonferenz

Am Rande der 44. Münchner Sicherheitskonferenz hat der wiedergewählte serbische Staatspräsident Boris Tadic bekräftigt, daß sich sein Land mit allen verfügbaren friedlichen Mitteln gegen eine Abspaltung des Kosovo wehren werde: “Wir werden weiter für die territoriale Integrität und die Souveränität unseres Landes kämpfen – ohne zu Gewalt und Krieg zu greifen. Als europäische Demokratie werden wir alle legalen und diplomatischen Instrumente einsetzen”, sagte Tadic.

Auf der Konferenz wurde die Dikussion über eine gerechte Lastenverteilung beim NATO-Einsatz in Afghanistan fortgesetzt. Die Kritik an der Beschränkung des deutschen Einsatzgebietes auf Nordafghanistan hielt an. Die Bundesregierung dementierte Meldungen über eine umfangreiche Verstärkung des Kontingentes.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hob zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz die strategische Bedeutung seines Landes in der Weltpolitik hervor.
Einen Beitritt seines Landes zur Europäischen Union bezeichnete er als positives Signal für die gesamte muslimische Welt.

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