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Obama liegt nun fast gleichauf mit schärfster Konkurrentin Clinton


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Obama liegt nun fast gleichauf mit schärfster Konkurrentin Clinton

Dreimal ist er angetreten, dreimal hat er gewonnen: In drei Bundesstaaten hat Barack Obama bei den Vorwahlen der demokratischen Partei für die Präsidentschaftskandidatur die meisten Stimmen bekommen. “Louisiana haben wir gewonnen”, zählt er für seine Anhänger noch einmal auf, “Nebraska und den Bundesstaat Washington. Wir haben im Norden gewonnen, wir haben im Süden gewonnen, wir haben dazwischen gewonnen: Und ich glaube daran, dass wir am Dienstag auch Virginia gewinnen können – wenn Ihr beim Wandel mithelft”.

Obamas drei Siege waren für Hillary Clinton drei empfindliche Niederlagen. Sie hat weniger Staaten als ihr Konkurrent für sich entschieden, dafür aber bisher die größeren. Jetzt hat Obama bei den Delegiertenstimmen für den Wahlparteitag Ende August aber trotzdem fast gleichgezogen; bis zur Mehrheit ist es jedoch für beide noch ein weiter Weg.

Bei den Republikanern hat der religiös-konservative Mike Huckabee in Kansas und in Louisiana gewonnen. In Kansas hatte Huckabee sogar mehr als doppelt so viele Stimmen wie John McCain. Schon vorher hatte Huckabee klar gemacht, dass er im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur nicht aufgeben wolle.

Favorit John McCain konnte sich im Staat Washington vor seinem Konkurrenten Mike Huckabee durchsetzen. Schon am “Super Tuesday” unterstrich der Senator aus Arizona seine Führungsposition im Republikanerlager. Für viele seiner Partei ist er aber nicht konservativ genug, zum Beispiel in der Einwanderungspolitik. Allerdings führt McCain trotzdem haushoch, was die Delegiertenstimmen beim Wahlparteitag angeht. Von der dort nötigen Mehrheit ist aber auch er noch um einiges entfernt.

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