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Streik der US-Drehbuchautoren vor dem Ende

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Streik der US-Drehbuchautoren vor dem Ende

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Nach drei Monaten Streik der amerikanischen Drehbuchautoren liegt nun der Entwurf eines neuen Tarifvertrags vor. Die Gewerkschaft der Autoren hat das Papier ihren Mitgliedern vorgestellt; auf deren Reaktion kommt jetzt alles weitere an.

Von einem guten Ergebnis spricht einer der Gewerkschaftsführer. Er empfehle den Mitgliedern zuzustimmen. Viele Forderungen seien erfüllt worden; wie die nach rechtlichen Regelungen für die neuen Medien und nach einer Umsatzbeteiligung.

Die neuen Medien, also das Internet, waren einer der wichtigsten Punkte im Streit mit den Film- und Fernsehstudios. Die jetzt geplante Vergütung richtet sich danach, wie oft ein Film oder ein Fernsehprogramm heruntergeladen wird.

Noch heute wird wohl klar sein, was die mehr als zehntausend Mitglieder der Autorengewerkschaft von dem Entwurf halten. Schon morgen könnten sie die Arbeit wieder aufnehmen.

Zunächst wäre damit die Galaveranstaltung zur Oscar-Verleihung gesichert. Die Golden-Globe-Gala vor vier Wochen war noch dem Streik zum Opfer gefallen. Vor allem hoffen jetzt aber die Hersteller von Fernsehserien auf ein Streikende: Ihre Vorräte an Serienfolgen sind aufgebraucht, bis neue Folgen fertig sind, dauert es.