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Gewinneinbruch bei Siemens - kein Ende der Korruptionsaffäre in Sicht


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Gewinneinbruch bei Siemens - kein Ende der Korruptionsaffäre in Sicht

Vor dem Hintergrund der sich ausweitenden Schmiergeld-Affäre hat der deutsche Elektroriese Siemens einen Gewinneinbruch erlitten. Im jüngsten Quartal ging der Nettoertrag um zwei Drittel auf 412 Millionen Euro zurück.

Dennoch hatte Vorstandschef Peter Löscher auch Positives zu berichten: Besser als von vielen Experten erwartet schnitt aber der Auftragseingang im zweiten Geschäftsquartal ab, bei dem Siemens um 12 Prozent auf 23,4 Milliarden Euro zulegte.

Unterdessen nimmt der Korruptionsskandal immer neue Dimensionen an. Belege für Unregelmäßigkeiten gibt in fast allen Geschäftsbereichen. Chef-Justiziar Peter von Solmssen musste die Wogen glätten. Er warnte vor Vorverurteilungen einzelner Mitarbeiter.

Die Konzernführung will künftig noch härter durchgreifen, um beide Probleme in den Griff zu bekommen: die Korruption und die Gewinnflaute. Dazu gehöre auch ein Personalabbau. Angesichts kräftigen Gegenwinds schraubte Siemens seine Jahresprognose erneut nach unten.

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