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Bush: US-Wirtschaft nicht in Rezession

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Bush: US-Wirtschaft nicht in Rezession

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US-Präsident George W. Bush hat sich gegen wirtschaftliche Schwarzmalerei gewandt. Es gebe allen Unkenrufen zum Trotz keine Anzeichen einer Rezession, erklärte er in einer Rede in St.Louis, Missouri. Die Wirtschaft sei nicht so robust wie gewünscht. Es sei jedoch positiv zu werten, dass die Regierung diese Situation vorhergesehen habe.

Bush verwies dabei auf das von ihm angeregte Konjunkturpaket, das die Wirtschaft stimulieren solle. Das wichtigste Element dieses Pakets, so Bush, seien Steuererleichterungen.

Vom US-Arbeitsmarkt kamen zum Wochenausklang überraschend positive Nachrichten. So verlor die Wirtschaft im April mit nur 20.000 deutlich weniger Arbeitsplätze als die zunächst erwarteten 75.000. Im März waren noch 81.000 Jobs verloren gegangen.

Auch bei der Arbeitslosenquote zeigte sich die positive Entwicklung. Sie ging von 5,1 Prozent im März auf fünf Prozent zurück. Damit war sie zwar immer noch höher als zu Jahresbeginn, aber deutlich besser als die Prognosen der Analysten, die einen leichten Anstieg vorhergesagt hatten.

Dennoch warnten Experten vor zu viel Optimismus. Die US-Wirtschaft sei in einer Rezession, die positiven Zahlen vom Arbeitsmarkt deuteten lediglich auf eine weiche Landung hin. In Schlüsselbranchen wie dem Bausektor stünden die Zeichen weiter auf Abschwung. Dies seien Folgen der Immobilienkrise, die auf noch nicht abzusehende Zeit andauernden dürfte.