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Yahoo-Aktie nach Microsoft-Rückzug abgestraft - Internetfirma auf der Suche nach Alternativen

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Yahoo-Aktie nach Microsoft-Rückzug abgestraft - Internetfirma auf der Suche nach Alternativen

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Nach der gescheiterten Übernahme durch Microsoft ist der Internet-Konzern Yahoo massiv unter Druck geraten. Der Aktienkurs brach um rund 20 Prozent ein. Auch senkten mehrere Banken ihre Einstufungen des Papiers. Zudem droht ein handfester Streit mit enttäuschten Aktionàren, der sogar vor Gericht enden könnte.

Das Microsoft-Angebot für Yahoo hätte für die Anteilseigner einen Gewinn von mehr als 70 Prozent gegenüber dem Kurs von vor der Offerte Ende Januar bedeutet.

Eine Partnerschaft mit dem Konkurrenten Google wird nun von der bedrängten Yahoo-Geschäftsführung als Alternative ins Auge gefasst.
Auch für eine Verbindung mit dem Internetprovider AOL, einer TimeWarner-Tochter, wollen Unternehmenskreise konkrete Anzeichen gesehen haben.

Dagegen schliessen Analysten die Neuauflage eines Microsoft-Angebots aus. In die Internetbranche ist trotz des Microsoft-Rückzugs noch keine Ruhe eingekehrt. Der Kampf um Yahoo dürfte erst noch beginnen.