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Grünes Licht für Euro-Einführung in der Slowakei

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Grünes Licht für Euro-Einführung in der Slowakei

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Zum 1. Januar nächsten Jahres soll auch die Slowakei den Euro als 16. Mitglied einführen: Dafür gaben Kommission und Zentralbank nun grünes Licht. Mit weiteren Aufnahmen ist danach erst einmal nicht zu rechnen. Die Slowaken selbst sehen der Gemeinschaftswährung mit gemischten Gefühlen entgegen – sie fürchten vor allem einen Preisanstieg. Fast drei Viertel haben laut Umfrage eher Befürchtungen als positive Erwartungen. Nach Slowenien ist die Slowakei das zweite osteuropäische EU-Neumitglied, das den Euro einführt – und der erste Staat des ehemaligen Warschauer Pakts.

In Brüssel lobt man die erfolgreichen Wirtschaftsreformen Bratislavas: Steuervergünstigungen zogen Unternehmen an, insbesondere die Autobauer wie Volkswagen und Peugeot schoben das Wirtschaftswachstum auf stolze zehn Prozent an. Ihre Schulden hat die Slowakei inzwischen ebenfalls im Griff. Die Inflation hingegen bereitet den Währungshütern Sorgen: Die Europäische Zentralbank befürchtet einen Anstieg auf über drei Prozent.