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Verkauf von französischen Airbus-Werken gescheitert

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Verkauf von französischen Airbus-Werken gescheitert

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Wie in Deutschland ist der Airbus-Mutterkonzern EADS auch in Frankreich mit seinem Versuch gescheitert, seine Werke zu verkaufen. Die Verhandlungen mit dem Zulieferer Latécoère wurden ergebnislos abgebrochen. Damit kann EADS ein Kernelement seines Sanierungsplans nicht umsetzen.

Die beiden Werke Méaulte und Saint-Nazaire werden nun in einer eigenständigen Tochterfirma gebündelt. Wie schon auch die deutschen Airbus- und EADS-Standorte Nordenham, Varel und Augsburg. Die Gespräche um den britischen Standort Filton dauern noch an.

Die Airbus-Führung um Thomas Enders kündigte an, die Investitionen in den Werken “auf jeden Fall” sicherzustellen. Wegen des Auftragsbooms sind diese Investitionen für Airbus derzeit problemlos zu stemmen.

Zum Jahreswechsel hatte EADS rund sieben Milliarden Euro in der Kasse. An den mittelfristigen Finanzzielen will der Konzern trotz der Sanierungsprobleme festhalten.