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Siegesparade auf dem Roten Platz in Moskau

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Siegesparade auf dem Roten Platz in Moskau

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Mit der traditionellen Siegesparade auf dem Roten Platz in Moskau hat Russland das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa vor drei-und-sechzig Jahren gefeiert. Und erstmals seit dem Ende der Sowjetunion wurde bei der Parade wieder schweres Kriegsgerät gezeigt. Auf der Ehrentribüne vor dem Lenin-Mausoleum standen der neue Präsident Dmitri Medwedew und sein Vorgänger Wladimir Putin. In einer landesweit übertragenen Ansprache gratulierte Medwedew den Streitkräften zum Sieg: Damit hätten sie “die Unabhängigkeit des Vaterlandes bewahrt”.

Im Westen gilt der 8.Mai als Tag des Kriegsendes. Tatsächlich wurden zwei Kapitulations-Urkunden unterzeichnet, die erste im französischen Reims und die zweite im sowjetischen Hauptquartier in Berlin. In beiden ist der Waffenstillstand auf den 8.Mai um 23 Uhr 01 festgesetzt. Doch in Berlin wurde die Urkunde erst kurz nach Mitternacht am 9. Mai unterzeichnet. Da war es in Moskau schon 2 Uhr früh. Und so feiert Russland einen Tag später.