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Tote bei Auseinandersetzungen in Beirut


Libanon

Tote bei Auseinandersetzungen in Beirut

Anhänger und Gegner der libanesischen Regierung haben sich in Beirut schwere Auseinandersetzungen geliefert. 10 Menschen starben, etwa 20 wurden verletzt.

Die Opposition hatte unter Führung der pro-iranischen Hisbollah mit Sandsackbarrikaden und brennenden Autoreifen auf den Straßen das öffentliche Leben in Beirut praktisch lahmgelegt. Auch die Straße zum Flughafen wurde blockiert. Dutzende von Flügen wurden nach Angaben der Flughafenleitung abgesagt.

Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah sagte, die Regierung habe den Krieg gegen die Hisbollah beschlossen. Ein Krieg habe begonnen, die Hisbollah habe das Recht, sich mit ihren Waffen zu verteidigen.

Die Hisbollah hatte sich einem Generalstreik angeschlossen, zu dem die Gewerkschaften aus Protest gegen Preissteigerungen aufgerufen hatten. Die Armee bot Tausende von Soldaten auf.

Der Chef der anti-syrischen Parlamentsmehrheit, Saad Hariri, forderte Nasrallah auf, die Belagerung Beiruts zu beenden. Die Hisbollah müsse die Blockade des Flughafens beenden und ihre bewaffneten Männer aus den Straßen Beiruts abziehen.

Zahlreiche Länder forderten die Hisbollah ebenfalls auf, sich zu mäßigen. Auch der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen appellierte an alle Seiten im Libanon, Ruhe und Zurückhaltung zu üben.

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