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Krise im Libanon - USA und EU fordern Ende der Gewalt

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Krise im Libanon - USA und EU fordern Ende der Gewalt

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Die Situation im Libanon ist weiter angespannt. In Beirut haben sich die meisten Einwohner in ihren Wohnungen verbarrikadiert, nur vereinzelt kommt es zu spontanen Ansammlungen. Die Armee versucht Teile der Stadt zu kontrollieren. Nach tagelangen Kämpfen hatten Einheiten der von Syrien und dem Iran unterstützten Hisbollah-Miliz gestern mehrere Viertel im Zentrum erobert. Mindestens 13 Menschen sollen dabei getötet worden sein.

Ägypten und Saudi-Arabien haben wegen der angespannten Lage ein Treffen der Außenminister der Arabischen Liga möglichst noch an diesem Wochenende verlangt. Die USA forderten Syrien und den Iran auf, ihre Hilfe für die Hisbollah einzustellen. Die Europäische Union rief alle Beteiligten auf, verantwortungsvoll zu handeln und eine Lösung auf dem Verhandlungsweg zu suchen.

Immer mehr Menschen fliehen aus Beirut. Vor allem Ausländer versuchen aus der Stadt zu kommen und das Land zu verlassen. Das Regierungsgebäude wird weiter schwer bewacht. Momentan herrscht Ruhe. Anhänger der Hisbollah sollen in der Nähe bereits Gewehrsalven in die Luft gefeuert haben.