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Chinesisches Erdbeben weithin zu spüren

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Chinesisches Erdbeben weithin zu spüren

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Bis in die Hauptstadt Peking war das Erdbeben von Sichuan zu spüren, immerhin rund anderthalbtausend Kilometer entfernt. Und auch in Nachbarländern wie Vietnam oder Thailand, noch einmal so weit weg, schwankten noch Gebäude. Über Schäden ist hier aber nichts bekannt.

Die überraschten Menschen brachten sich aus den Hochhäusern in Sicherheit. Das Erdbeben ereignete sich am Nachmittag, als sie bei der Arbeit waren; alle Büros in den Wolkenkratzern der Großstädte waren deshalb besetzt.

Auch Krankenhäuser oder Hotels mussten evakuiert werden; für Patienten eine zusätzliche Belastung, für Hotelgäste ein zusätzliches Erlebnis.

Schwere Erdbeben kommen in China vergleichsweise
häufig vor. Erst im März war das zum letzten Mal der Fall, damals aber in der Provinz Xinjiang, die dünn besiedelt ist – größere Schäden blieben deshalb aus. Ein ähnlich starkes Erdbeben wie jetzt gab es vor zwanzig Jahren: Damals starben in der Provinz Yunnan mehr als siebenhundert Menschen.