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Die Vereinten Nationen halten die Hilfe für Birma für völlig unzureichend

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Die Vereinten Nationen halten die Hilfe für Birma für völlig unzureichend

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Erstmals landete nun eine amerikanische Militärmaschine mit 20 Tonnen Decken und Moskitonetzen an Bord in Rangun.
Die Militärjunta läßt nur wenige Hilfsflüge ins Land und auch nur dann, wenn die Lieferung dem birmanesischen Militär zur Verteilung übergeben wird.
Mehr als eine Woche nach dem verheerenden Zyklon kommt immer noch viel zuwenig Hilfe im Katastrophengebiet des heutigen Mynamar an.
Nur einige UN- und andere Hilfsorganisationen, die einheimisches Personal vor Ort haben, können die Verteilung der Güter selbst organisieren.
Benötigt werden 375 Tonnen Nahrungsmittel täglich, aber weniger als 20 Prozent davon kommen pro Tag an, sagte ein Sprecher des Welternährungsprogammes WFP. Die Vereinten Nationen gehen inzwischen von bis zu 100.000 Toten aus. Die Seuchengefahr wächst von Tag zu Tag, warnen ihre Experten.
Die Organisation Ärzte ohne Grenzen konnte am Montag ebenfalls mit 110 Tonnen Hilfsgütern in Rangun landen.
Aus dem Irrawaddy-Delta strömen nach Angaben von Hilfsorganisationen hunderttausende Überlebende in die weniger zerstörten Gebiete im Norden des Landes.