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LKW-Fahrer streiken, Griechen stehen Schlange

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LKW-Fahrer streiken, Griechen stehen Schlange

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Seit einer Woche streiken die Tank- und Lastwagenfahrer in Griechenland. Jetzt wird das Benzin knapp. Zu Wochenbeginn öffneten auf dem flachen Land fast 90 Prozent der Tankstellen gar nicht erst.

In den Metropolen Athen und Thessaloniki bot
nur jede fünfte Tankstelle Benzin an. Überall bildeten sich lange Warteschlangen. E´ntnervt ließen viele Autofahrer ihre Fahrzeuge einfach stehen.

Damit nicht genug: Da auch die Lastwagenfahrer streiken, werden auf dem Land auch manche Lebensmittel knapp.

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“Ich warte hier jetzt seit 30 Minuten, weil ich Berufskraftfahrer bin”, sagt er. Die Autoschlaneg ist drei Kilometer lang. Und dann auch noch die Leute mit ihren Kanistern. Drei verschiedene Schlangen für einen einzigen teuren Liter Sprit.”

In Einzelfällen sei Treibstoff mit einem Drittel Aufschlag verkauft worden, so das staatliche Fernsehen.

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“Ich warte seit zwei Stunden, hier soll es noch etwas geben.”

Die Gewerkschaft fordert 13 Prozent höhere Transporttarife. Begründung: Steigende Verbraucherpreise und Mautgebühren auf den Autobahnen. Mehr als fünf Prozent seien nicht drin,so der Transportminister. Alles andere sei preistreibend.

Wie das griechische Fernsehen weiter berichtete,
hatte sich die Lage am Montagvormittag jedoch leicht verbessert. Die
Gewerkschaft der Tankwagenfahrer ließ “als Zeichen des guten Willens”
200 von insgesamt 1700 Tankwagen Sprit ausfahren.
In einigen Fällen verkauften Tankwarte Benzin zu Wucherpreisen.
Viele Autofahrer musste ihren Wagen stehen lassen. sagte ein Autofahrer im Rundfunk. Die Wartezeiten betrugen
im Raum Athen etwa zwei Stunden. Im
Athener Wirtschaftsministerium fanden am Montag Verhandlungen
zwischen der Regierung und der Gewerkschaft der Lastwagenfahrer
statt, berichtete das Staatsfernsehen weiter.