Eilmeldung

Eilmeldung

Tote und Verletzte bei Erdbeben in China

Sie lesen gerade:

Tote und Verletzte bei Erdbeben in China

Schriftgrösse Aa Aa

Nach dem starken Erdbeben in Südwestchina befürchten die Helfer jetzt eine weit höhere Zahl von Opfern als bisher vermutet. Die staatliche Nachrichtenagentur Hsinhua spricht inzwischen von mehr als hundert Toten. Nach neuen Angaben sind unter den Trümmern einer Schule fast neunhundert Schüler begraben; mehr ist darüber bisher nicht bekannt.

Der Schwerpunkt des Erdbebens lag in der Provinz Sichuan, rund hundert Kilometer entfernt von der Provinzhauptstadt und Millionenmetropole Chengdu. Die Telefonverbindungen in viele der betroffenen Gebiete sind unterbrochen, auch
Funktelefonnetze sind zusammengebrochen. Genauere Angaben über Opfer und Zerstörungen sind daher nicht möglich.

Nach amtlichen chinesischen Angaben hatte das Beben die Stärke 7,8. Dem Erdstoß folgten mehr als vierzig Nachbeben. Die stärksten Erschütterungen waren noch über tausende Kilometer zu spüren, bis in die Hauptstadt Peking und das thailändische
Bangkok. Größere Sachschäden gibt es nach Angaben des staatlichen Fernsehens aber zumindest in den großen Städten kaum.

Das letzte ähnlich starke Erdbeben in China ereignete sich vor zwanzig Jahren. Damals starben mehr als siebenhundert Menschen.