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Eine Luftbrücke für Birma hält die UNO für unerläßlich

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Eine Luftbrücke für Birma hält die UNO für unerläßlich

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Sonst kommt es zu einer zweiten Katastrophe in dem heutigen Myanmar, sagt ein Sprecher der Vereinten Nationen.
Die UNO geht von bis zu 100.000 Toten aus, die dem verheerenden Zyklon zum Opfer gefallen sind.
11 Tage nach dem Sturm erreichen noch immer viel zu wenig Hilfsgüter das Land. Die Militärjunta verweigert Helfern die Einreise. Wenn sie doch vor Ort helfen dürfen, dann nur, wenn Soldaten die mitgebrachten Hilfsgüter verteilen.
Die Entwicklungshilfeminister der EU treffen sich heute in Brüssel zu eine Krisensitzung.Die Europäer wollen ihre Hilfen aufstocken und verhindern, daß Überlebende an Hunger, verseuchtem Wasser und Krankheiten sterben.
Am dritten Mai verwüstete der Zyklon NARGIS das Küstengebiet Birmas. Zur Empörung der Weltgemeinschaft, verhindern die Militärmachthaber Birmas die humanitären Hilfsleistungen. Richard Horsey von der UNO meint:
“ Wir erreichen zuwenig Menschen. Wir sind nicht schnell genug. Wir erreichen vielleicht ein fünftel der Opfer. Wir müssen sehr viel mehr Menschen helfen. Und das sehr, sehr schnell.”
Nach Angaben von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon sind bisher weniger als ein Drittel der mehr als 1,5 Millionen Uberlebenden des Zyklons, versorgt worden. Große Schuld daran trägt die Militärjunta.
Noch lehnt es Ban ab, den Weltsicherheitsrat angesichts der humanitären Katastrophe in Birma, einzuschalten.