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Hilfe für Erdbebenopfer von China

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Hilfe für Erdbebenopfer von China

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Inzwischen sind auch Helfer von außerhalb in das Erdbebengebiet gelangt: Sechzehntausend Soldaten sind es vorerst, dreimal so viele sollen es werden. Schlechtes Wetter mit Regen und Sturm behindert aber ihren Einsatz.

Im Katastrophengebiet fehlt es vor allem an Trinkwasser, Nahrung und Medikamenten. Die Wasserversorgung ist weitgehend unterbrochen. Außerdem gibt es nicht genügend Notunterkünfte: Viele Menschen verbrachten die erste Nacht seit dem Beben im Freien. Die vorhandenen Zelte werden vor allem gebraucht, um die Verletzten zu versorgen – schließlich sind auch die Krankenhäuser voll.

Die chinesische Regierung rief die Bevölkerung zu Blutspenden auf, an denen großer Bedarf besteht. Außerdem wurden Blutvorräte aus anderen Gegenden Chinas nach Sichuan geschickt.

Die großen Fluggesellschaften des Landes haben mehrere Flugzeuge bereitgestellt, die nur zur Versorgung der Erdbebenopfer dienen. Mit ihnen werden nun weitere Helfer sowie dringend benötigte Güter in das Katastrophengebiet gebracht. Der Flughafen von Chengdu ist für normale Flüge inzwischen geschlossen; nur Hilfstransporte kommen hier noch an.

Ein japanisches Fernsehteam hat jetzt Aufnahmen veröffentlicht, die es während eines Nachbebens auf dem Flughafen gemacht hat. Selbst dieses schwächere Beben vermittelt einen Eindruck von der Gewalt der Erschütterungen. Insgesamt gab es mehr als zweitausend Erdstöße seit dem eigentlichen Beben, das die Katastrophe ausgelöst hat.