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Immer mehr Tote in Birma

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Immer mehr Tote in Birma

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Die Zahl der Todesopfer ist in Birma laut BBC auf 34.000 gestiegen und mehr als 27.000 Menschen werden vermißt.

Noch immer erreichen zu wenig Hilfsgüter das Land. Die Militärjunta im heutigen Myanmar verweigert Helfern die Einreise.

Die Entwicklungsminister der EU tagten in Brüssel, stockten ihre Hilfen auf. EU- Kommissar Louis Michel hat endlich ein Visum und fährt nach Birma. Spaniens Europastaatssekretär Garrido nannte die Haltung der Militärs ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Außenbeauftrage der EU Javier Solana meint:

“ Wir müssen alle Mittel anwenden um den Menschen zu helfen. Die Vereinten Nationen verfügen über Mittel und Wege, um die humanitären Hilfen in das Land zu bringen.”
Am dritten Mai verwüstete der Zyklon Nargis das Küstengebiet Birmas In Rangun sind inzwischen Medikamente und medizinische Ausrüstung zur Behandlung von achtzigtausend Menschen eingetroffen. In den Katastrophengebieten sind erste Fälle von Ruhr aufgetreten, meldet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Im besonders betroffenen Irrawaddy-Delta hat die WHO mit der Verteilung von Hilfsgütern begonnen. Die UNO geht inzwischen von bis zu hunderttausend Toten aus. Nach Angaben von , Generalsekretär Ban Ki-Moon, sind bisher weniger als ein Drittel der mehr als 1.5 Millionen Überlebenden des Zyklons, versorgt worden.

Den Weltsicherheitsrat will er aber noch nicht einberufen.