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Clinton gewinnt Vorwahl in West Virginia

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Clinton gewinnt Vorwahl in West Virginia

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Hillary Clinton hat die Präsidentschaftsvorwahl in West Virginia klar gewonnen. Die ehemalige First Lady erhielt mehr als 65 Prozent der Stimmen. Allerdings müsste Clinton gut 70 Prozent aller noch zu erreichenden Delegiertenstimmen für den
Nominierungsparteitag Ende August für sich verbuchen, um noch zu gewinnen. Dennoch bekräftigte die New Yorker Senatorin, dass sie nicht an einen Ausstieg aus dem Rennen denke. Sie wandte sich an ihren Konkurrenten Barack Obama und sagte, das Rennen werde weiter hart sein – von einem Ende des Landes bis zum anderen. Obama bleibt insgesamt weiter auf Siegeskurs. Er führt bei der Zahl der Delegiertenstimmen
für den Nominierungsparteitag. Mit Blick auf den republikanischen Kandidaten John McCain sagte er, Bush und Cheney ständen nicht zur Wiederwahl. Deren Politik jedoch sehr wohl. Denn sollte McCain gewählt werden, käme das einer dritten Amtszeit George Bushs gleich. Die nächsten Vorwahlen finden am 20. Mai in Kentucky und Oregon statt. In Kentucky ist Clinton die Favoritin, in Oregon wird ein Sieg Obamas erwartet.