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EU-Finanzminister loben Euro-Kursrückgang und geißeln Auswüchse bei Managergehältern


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EU-Finanzminister loben Euro-Kursrückgang und geißeln Auswüchse bei Managergehältern

Die EU-Finanzminister haben bei ihrem Treffen in Brüssel die jüngsten Kursverluste des Euro begrüßt.
Die französische Ressortchefin Christine Lagarde erklärte, die Gemeinschaftswährung sei immer noch bis zu 20 Prozent überbewertet. Diese starke Fluktuation könne sich negativ auf die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität auswirken.

Seit seinem Rekordstand von mehr als einem Dollar 60 am 22. April ist der Euro auf dem Rückzug.
Inzwischen notierte er bei deutlich unterhalb von 1,55 Dollar.

Besorgt äußerte sich die Runde über die weiter anhaltende Inflation. Die Preisexplosion bei Nahrungsmitteln und Kraftstoffen nehme den Verbrauchern Kaufkraft und treffen vor allem sozial Schwache.

Vor diesem Hintergrund wächst in der EU der Widerstand gegen übermäßige Managergehälter.
Der Vorsitzende der Eurogruppe, Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker, sprach von “skandalösen Auswüchsen” und einem “sozialen Übel”. Die Minister prüften nun steuerliche Maßnahmen.

Vorreiter sind hier die Niederlande. Den Haag will von seiner Super-Steuer und Grenzen bei Prämien und Aktienoptionen nun die EU-Partner überzeugen.

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