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Mehr als 20.000 Todesopfer in China befürchtet

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Mehr als 20.000 Todesopfer in China befürchtet

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Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in China werden mehr als 20.000 Tote befürchtet. Die Behörden gehen davon aus, dass die Zahl der Opfer noch weiter steigt. Ein starkes Nachbeben der Stärke 5,8 erschütterte die Erdbebenregion in der Provinz Sichuan. Erstmals erreichten die Rettungsmannschaften mehrere Orte, die bisher von der Außenwelt abgeschlossen waren. In Yingxiu im Landkreis Wenchuan, wo das Epizentrum des Bebens gelegen hatte, sollen nur 2300 der mehr als 10 000 Einwohner überlebt haben. Bisher waren allein in der Provinz Sichuan 12 000 Tote offiziell bestätigt worden. Mehrere zehntausend Menschen wurden verletzt. Sie brauchen dringend ärztliche Hilfe und Medikamente. Es fehlt den Erdbebenopfern auch an Trinkwasser, Nahrung und Zelten. Erdrutsche löschten ganze Dörfer aus. Den Bergungsmannschaften fehlte schweres Gerät, um die Opfer aus den Trümmern bergen zu können.