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Todesopfer bei Anschlag im Baskenland

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Todesopfer bei Anschlag im Baskenland

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Bei einem Anschlag auf eine Kaserne der spanischen Guardia Civil ist am frühen Mittwochmorgen ein Beamter getötet worden. Nach Angaben der Polizei wurden drei Menschen verletzt, als eine Autobombe vor der Kaserne am Ortseingang von Legutiano etwa 15 Kilometer nördlich von Vitoria im spanischen Baskenland detonierte. Die Explosion sei sehr stark gewesen. Die Bombe habe einen mehrere Meter großen Krater in den Boden gerissen. Von dem Auto sei fast nichts mehr übrig. Spanische Medien spekulierten, dass baskische Untergrundorganisation ETA den Anschlag verübte. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Attentat. Vor dem Anschlag habe es keine Warnung gegeben, hieß es. Die ETA hat schon mehrere Anschläge auf Kasernen der Guardia Civil verübt. Am 24. August vergangenen Jahres explodierte ein Sprengsatz in Durango im Baskenland, am 21. März in Calahorra. Dabei gab es Verletzte und große Sachschäden. Am 7. März, zwei Tage vor den Parlamentswahlen in Spanien, ermordete die ETA den ehemaligen sozialistischen Stadtrat Isaias Carrasco. In einer Erklärung teilte die ETA kürzlich mit, dass sie weiter mit Gewalt für die Unabhängigkeit des Baskenlandes kämpfen will.