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20.000 Todesopfer in China


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20.000 Todesopfer in China

Drei Tage nach dem Erdbeben in China sprechen die Behörden von fast vierhundert Staudämmen, die beschädigt wurden. Zu ihnen gehört auch der Staudamm bei Dujiangyan. Dort wurden Risse festgestellt: Soldaten sollen sie nun ausbessern, außerdem wird aus dem Stausee Wasser abgelassen. An einer anderen Stelle haben Erdrutsche zwei Flüsse zu einem großen See angestaut. Wegen des starken Regens in den vergangenen Tagen steigen die Pegel der Flüsse und Seen weiter an. Jiao Yong von der chinesischen Regierung sagte, der Damm habe Schäden an der Oberfläche, das sei unvermeidlich.

Doch er könne versichern, dass der Damm insgesamt keine Gefahr darstelle. Nach wie vor kommt es zu starken Nachbeben; diese Erschütterungen können sich noch über Monate hinziehen. In viele der betroffenen Gebiete gelangt Hilfe über die zerstörten Straßen nur schwer oder gar nicht. Inzwischen springen auch Helfer über diesen Gegenden ab, Hilfsgüter werden ebenfalls aus der Luft abgeworfen. 50.000 Soldaten sind inzwischen im Erdbebengebiet, noch einmal 30.000 sollen jetzt dazukommen. Nach neuen, vorläufigen Zahlen sind bei dem Erdbeben mehr als 20.000 Menschen umgekommen, noch einmal so viele werden in der Provinz Sichuan vermisst, in der das Zentrum des Bebens lag. Gleichzeitig rechnen die Helfer mit mindestens 25.000 Verschütteten.

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