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Nach mutmaßlichem ETA-Anschlag: Trauerfeier in Vitoria

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Nach mutmaßlichem ETA-Anschlag: Trauerfeier in Vitoria

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In Vitoria ist der Beamte der Guardia Civil aufgebahrt worden, der bei einem Anschlag auf eine Kaserne der Zivilgarde getötet worden war. An den Feierlichkeiten nahmen auch mehrere Vertreter der spanischen Regierung sowie der baskischen Autonomieregierung teil. Der Leichnam soll dann in Malaga beigesetzt werden. Bei dem Anschlag waren außerdem vier Beamte verletzt worden. In der Nacht zum Mittwoch war gegen 3 Uhr am Morgen eine Autobombe vor der Kaserne am Ortseingang von Legutiano etwa 15 Kilometer nördlich von Vitoria im spanischen Baskenland detoniert. Spanische Medien spekulierten umgehend, dass der Anschlag von der baskischen Untergrundorganisation ETA verübt worden sein könnte.

Das spanische Fernsehen sendete die Fotos von zwei der Tat verdächtigen ETA-Mitgliedern. Sie sollen auch in die Ermordung des ehemaligen sozialistischen Abgeordneten Isias Carrasco im März verwickelt sein. Die Attentäter hatten den Lieferwagen mit dem Sprengsatz vor dem Eingang der Kaserne abgestellt. Das Fahrzeug war in Frankreich gestohlen worden. Die Bombe riss einen mehrere Meter großen Krater in den Boden.