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Noch immer erreichen viel zu wenig Hilfsgüter die notleidenden Menschen in Birma

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Noch immer erreichen viel zu wenig Hilfsgüter die notleidenden Menschen in Birma

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Am 3. Mai hatte der Zyklon Nargis das Küstengebiet Birmas, dem heutigen Myanmar, verwüstet. Die Vereinten Nationen in New York sind frustriert über die Militärjunta, die kaum Helfer ins Land läßt. Zum Leidwesen der Bevölkerung. Ein Überlebende in einem Auffanglager sagt: “ Einige sind verletzt, bekommen aber keine Medizin. Und nun verlangen die Behörden, daß wir dies Camp verlassen und in unsere Orte zurückkehren. Wir können nirgendwo leben.”

Eine ältere Frau aus dem Camp sagt: “ Die Behörden sagen, wir sollen nach Hause. Wir haben kein zuhause mehr. Wo sollen wir hin? Haben sie einen Plan wie sie uns helfen können? Wo sollen wir hin?”

Die Vereinten Nationen gehen von bis zu ein hunderttausend Toten aus. Mehr als zweieinhalb Millionen Menschen benötigen dringend Nahrungsmittel, Medikamente und Unterkünfte. Eine Maschine mit 20 Tonnen Hilfsgütern aus Deutschland an Bord, ist erstmals in Rangun eingetroffen.