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"Open Skies": EU und USA verhandeln über mehr gegenseitige Kapitalbeteiligung an Fluggesellschaften

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"Open Skies": EU und USA verhandeln über mehr gegenseitige Kapitalbeteiligung an Fluggesellschaften

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Nach der Öffnung der Flugrouten verhandeln die EU und die USA zum Ende dieser Woche den zweiten Block des “Open Sky”-Abkommens: Die Öffnung für Kapitalbeteiligungen. Die Europäer können sich zwar mit bis zu fünfzig Prozent an den US-Fluggesellschaften beteiligen, doch nur maximal 25 Prozent Aktien mit Stimmrecht erwerben.

Bei den Gesprächen mit den amerikanischen Partnern hoffen sie nun auf einen Ausgleich: Denn in umgekehrter Richtung können jene bis zu 49 Prozent Stimmrecht bei Unternehmen in der EU erlangen. Von US-Seite wurden allzu hoch fliegende Hoffnungen allerdings schnell gedämpft: Vor 2020 sei mit solchen Beteiligungsverhältnissen kaum zu rechnen.

Der erste Block des “Open Sky”-Abkommens, das im März in Kraft trat, hatte den Fluggesellschaften mehr Freiheit bei der Strecken-Gestaltung eröffnet: Sie können nun Transatlantik-Flüge zu Städten ihrer Wahl anbieten, und müssen nicht mehr über Knotenpunkte wie New York oder Paris fliegen.