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Zehn Jahre Euro - Währungsanker der Stabilität

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Zehn Jahre Euro - Währungsanker der Stabilität

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Der Euro feiert in diesen Tagen seinen zehnjährigen Geburtstag. 1998 wurde die Gemeinschaftswährung auf den Weg gebracht – wenn auch noch nicht als Bargeld. Eine Konferenz in Brüssel befasst sich noch bis zum Freitag mit Folgen und Herausforderungen dieser einzigartigen Entscheidung.

EU-Währungskommissar Joaquin Almunia ist überzeugt: Ohne den Euro hätte der Dollarverfall heute dramatische Probleme ausgelöst. Die negativen Auswirkungen auf Handel und Investitionen wären enorm. Dies sollten alle diejenigen bedenken, die die Währungsturbulenzen der Vergangenheit schon vergessen hätten.

Zudem begünstigte der Euro das wirtschaftliche Wachstum. Den jüngsten Beweis dafür lieferte das Statistikamt Eurostat. Trotz Finanzkrise und Ölpreisexplosion entwickelte sich die Wirtschaft in der Eurozone im ersten Quartal unerwartet robust.

Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Vergleich zum Vorquartal um 0,7 Prozent. Im Jahresvergleich gab es ein Plus von 2,2 Prozent. Damit wurde das Niveau des letzten Vierteljahres 2007 gehalten. Vorteile brachte der Euro nicht zuletzt den europäischen Verbrauchern. Der Wegfall von Wechselkursschwankungen sorgte für bessere Vergleichbarkeit der Preise und damit für mehr Wettbewerb.