Eilmeldung

Eilmeldung

Präsidentenwahl in Dominikanischer Republik

Sie lesen gerade:

Präsidentenwahl in Dominikanischer Republik

Schriftgrösse Aa Aa

Zum dritten Mal will Leonel Fernández heute in der Dominikanischen Republik Staatspräsident werden. Seit vier Jahren ist er im Amt; davor hatte er den höchsten Posten schon einmal Ende der Neunziger.

Allen Umfragen zufolge kann Fernández schon im ersten Durchgang mit einer absoluten Mehrheit rechnen und wäre dann wiedergewählt. Allerdings wirft ihm die Opposition zum Beispiel vor, er habe diese Umfrageergebnisse gekauft und darüber hinaus seinen Wahlkampf aus öffentlichen Geldern bezahlt.

Miguel Vargas Maldonado, der Sozialdemokrat und stärkste Herausforderer, lag in den Befragungen nur um die 35 Prozent. Fünf weitere Bewerber gelten als chancenlos.

Fernández, der Amtsinhaber, präsentiert sich mit seiner marktwirtschaftlichen Politik als Garant für Sicherheit und Fortschritt. Das Wirtschaftswachstum
ist in der Tat hoch; seine Gegner halten ihm aber vor, dass die Armen davon nichts haben: Jeder Vierte hat keine Arbeit, viele andere nur Gelegenheitsjobs.

Gewinnt Fernández, kann er für weitere vier Jahre regieren; auch in beiden Parlamentskammern hat seine Partei die absolute Mehrheit.