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Chinas Erdbebengebiet droht weiteres Unglück

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Chinas Erdbebengebiet droht weiteres Unglück

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Dem Erdbebengebiet im Südwesten Chinas droht eine neue Katasatrophe. Weil ein Damm zu brechen droht, wurde die Stadt Beichuan evakuiert. Tausende Menschen flüchteten sich in höher gelegene Gebiete. Nach anfänglicher Panik sei der Rückzug geordnet verlaufen, berichteten Augenzeugen. Die Rettungsarbeiten wurden unterbrochen. Insgesamt haben die Erdstöße in China rund 500 Dämme beschädigt.

Der Ort Beichuan liegt nahe dem Epizentrum des schweren Bebens vom Pfingstmontag. Noch immer werden Überlebende gefunden. Bislang wurden nach offiziellen Angaben fast 29.000 Tote geborgen. Die Behörden fürchten, dass insgesamt mehr als 50.000 Menschen ihr Leben ließen.

In Chengdu, der Hauptstadt der besonders betroffenen Provinz Sichuan, landete eine Maschine mit Hilfe aus Russland. Auch aus Japan, Taiwan, Südkorea und Singapur kamen Helfer. Neben Gerät bringen sie Hoffnung mit: In Indien habe man einst nach sieben Tagen noch Überlebende gefunden, sagte ein russische Helfer. Inzwischen erreicht die Hilfe auch abgelegene Gebiete.

Ein vermißter deutscher Tourist ist nach Angaben des Berliner Außenministeriums unversehrt. Berichte über die dramatische Rettung eines Deutschen nach fast fünf Tagen würden geprüft, hieß es.