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Beschwichtigungsgeste in Myanmar

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Beschwichtigungsgeste in Myanmar

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Regierungschef General Thein Sein von Myanmar hat zwei Wochen nach dem verheerenden Wirbelsturm erstmals internationale Diplomaten in die Krisenregion geführt. Dabei versicherte er, dass die Lage nun unter Kontrolle sei. Im verwüsteten Irrawaddy-Delta bekamen die Diplomaten vor allem Überlebende und regierungseigene Hilfsaktionen präsentiert. Dagegen blockiert die Militärregierung weiter ausländische Helfer. So sitzt seit Samstag ein französisches Marineschiff mit 1000 Tonnen Lebensmitteln an Bord vor der Küste des Landes fest.

Die Ladung des Schiffes “Mistral” könnte 100-tausend Menschen zwei Wochen lang ernähren, teilte die französische Regierung mit. Doch ein Einlenken der Militärjunta von Myanmar ist nicht in Sicht. Schon 130-tausend Menschen sind durch den Wirbelsturm und seine Folgen ums Leben gekommen oder werden noch vermisst.