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Erdbeben in China: Amateurvideo zeigt Momente des Grauens in Beichuan

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Erdbeben in China: Amateurvideo zeigt Momente des Grauens in Beichuan

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Mehr als eine Woche nach dem Erdbeben in China ist ein Video eines Amateurfilmers veröffentlicht worden, das die Momente des Schreckens eingefangen hat. Rund eine Stunde lang filmte der Mann in Beichuan, jener Stadt, in der laut Augenzeugen kein Stein auf dem anderen blieb. Ob im Kino, im Freien, bei der Arbeit – überall wurden die Menschen von den Erdstößen überrascht und versuchten verzweifelt, sich in Sicherheit zu bringen. Von vielen Gebäuden stehen heute nur mehr die Fassaden; andere stürzten völlig in sich zusammen, wie etwa eine Schule. Nur 30 der insgesamt rund 1000 Schüler konnten gerettet werden.

Rund 20.000 Menschen lebten vor der Katastrophe in Beichuan – Tausende starben hier binnen weniger Minuten. Das Epizentrum des Bebens lag nur wenige Kilometer entfernt, die Stadt wurde mit voller Wucht getroffen. Kommentatoren zeigten sich beeindruckt, wie verhältnismäßig ruhig die Menschen dennoch reagierten, angesichts des apokalyptischen Szenarios.