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Noch immer mehr als 30 000 Vermißte im chinesischen Erdbebengebiet

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Noch immer mehr als 30 000 Vermißte im chinesischen Erdbebengebiet

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Die Zahl der Todesopfer des verheerenden Erdbebens in der chinesischen Provinz Sichuan hat sich auf 40 000 erhöht. 32 000 Menschen werden noch immer vermißt. Der Krisenstab erwartet, daß die endgültige Bilanz bei über 50 000 Toten liegen wird.

Inzwischen läuft die Internationale Hilfe an. Das Deutsche Rote Kreuz schickt am Donnerstag ein Feldhospital und einige Helfer zum Aufbau ins Katastrophengebiet. Zu den Erfolgsmeldungen der chinesischen Retter gehören die Bergung einer 60-jährigen nach 195 Stunden aus einer Felsspalte. Außerdem wurde der Manager eines Wasserkraftwerkes nach 179 Stunden aus einem zerstörten Bürogebäude geborgen.

In WuFu gedachten die Eltern auf den Trümmern der Grundschule Nummer Zwei der 137 Schüler, die beim Einsturz des Schulgebäudes getötet worden waren. Nahezu alle anderen Häuser der Kleinstadt haben das Erdbeben überstanden. Die Eltern werfen den Behörden vor, beim Bau der Schule gepfuscht zu haben.

Die Nachrichtenagentur APTN erwarb Aufnahmen, die der chinesische Lokalsender WenChuanTV zehn Minuten nach dem Erdbeben gemacht hat. Der Kamermann berichtet von Panik, die er in den Gesichtern der Menschen gesehen habe.