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US-Vorwahlen: Clinton kämpft weiter, McCain und Obama schießen sich aufeinander ein

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US-Vorwahlen: Clinton kämpft weiter, McCain und Obama schießen sich aufeinander ein

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Während in Oregon und Kentucky die Kandidatenkür der US-Demokraten weiter geht, hat sich John McCain, der Kandidat der Republikaner, bereits auf seinen Favoriten eingeschossen. In dessen Heimatstadt Chicago warf er Barack Obama vor, die vom Iran ausgehende Gefahr zu unterschätzen: “Senator Obama hat mehrfach gesagt, dass er den iranischen Präsidenten ohne Vorbedingungen treffen würde”, sagte McCain. Das zeige dessen Unerfahrenheit und waghalsiges Urteil.

Obama – wegen seiner mangelnden außenpolitischen Erfahrung Lieblingsgegner des vientnamgeprüften McCain – könnte sich bald zum Kandidaten der Demokraten erklären, mutmaßen US-Zeitungen. Der Iran sei heute so viel stärker als noch vor einigen Jahren, gerade wegen der Politik von McCain und Präsident Bush, einen endlosen Krieg im Irak zu führen und auf direkte Diplomatie mit dem Iran zu verzichten, konterte Obama.

Konkurrentin Hillary Clinton wird ihrerseits nicht müde, ihre Erfahrung als First Lady zu betonen. Sie will weiter versuchen, die ungebundenen Super-Delegierten davon zu überzeugen, dass sie gegen McCain die besseren Karte hätte. Und sie will nicht aufgeben: Niemand gewinne die Präsidentschaft, ohne in Kentucky zu gewinnen, sagte Clinton. Umfragen zufolge sind ihr die dortigen Delegiertenstimmen sicher. Die aus Oregon gehen demnach an Obama.