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Verschütteter in China nach einer Woche lebend geborgen

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Verschütteter in China nach einer Woche lebend geborgen

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Acht Tage nach dem schweren Erdbeben in Südwestchina ist in der Nacht zum Dienstag erneut ein Verschütteter lebend geborgen worden. Der 31-jährige wurde 179 Stunden nach dem Beben aus den Trümmern eines Wasserkraftwerks gezogen. Seismologen warnen vor möglichen starken Nachbeben im südwestchinesischen Katastrophengebiet. Deshalb sind viele Menschen auf der Flucht.

In der Stadt Wufu starben 130 Kinder, als ihre Schule einstürzte. Die Eltern und Geschwister versammeln sich am Unglücksort mit Fotos der Toten.

Unter den Trümmern im Erdbebengebiet der Provinz Sichuan werden noch tausende Verschüttete vermutet. Bislang sind rund 34000 Tote offiziell bestätigt, doch rechnet der Krisenstab mit mehr als 50000 Toten. Über 40000 Verletzte werden in Krankenhäusern oder Feldlazaretten behandelt.

Die wirtschaftlichen Schäden durch das Beben für die Unternehmen in der Region bezifferte die Regierung auf umgerechnet 6,2 Milliarden Euro.