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Italien weist "Einmischung Spaniens" in Ausländerpolitik zurück

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Italien weist "Einmischung Spaniens" in Ausländerpolitik zurück

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Italien hat sich eine Einmischung Spaniens in die Ausländerpolitik ausgebeten. Spanien hatte in ungewöhnlich scharfer Form Kritik an der Ausländerpolitik der italienischen Mitte-Rechts-Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi geübt. Das Vorgehen in Italien gegen illegale Einwanderer fördere Gewalt, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Innenminister Roberto Maroni verteidigte sich: “Die Kritik an unserer Politik ist vollkommen ungerechtfertigt und zeigt die ideologische Voreingenommenheit und die Ignoranz der Kritiker.”

Der italienische Europaminister Andrea Ronchi ist nach Madrid gereist, um dort den Konflikt mit Spanien über die italienische Immigrationspolitik zu entschärfen. Er traf mit dem spanischen Staatssekretär für die Beziehungen mit der Europäischen Union, Diego López Garrido, zusammen.

Italienische Zeitungen schrieben, die Spanier hätten bloß Angst, dass die Ausländer dann zu ihnen kämen, wenn Italien die Grenzen dicht mache. Sich als fremdenfreundliche Wohltäter darzustellen, mache sich besser, habe aber mit der Realität nichts zu tun.