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UNO: Nahrungsmittelpreise bleiben teuer

Die Preise für Getreide und Grundnahrungsmittel bleiben trotz erwarteter Rekordernten hoch und könnten weitere Millionen Menschen in den Hunger treiben. Diese Einschätzung gab die Welternährungsorganisation FAO in ihrem Halbjahresbericht. Die ärmsten Länder müssen demnach vier Mal so viel für Lebensmittel ausgeben wie noch zu Beginn des Jahrzehnts.

Dank steigender Nahrungsmittelproduktion habe sich der Preisindex zuuletzt etwas stabilisiert, meint FAO-Sprecher Hafez Ghanem. Dennoch würden die Preise nicht auf das weit niedrigere Niveau früherer Jahre zurückfallen.

Die FAO geht davon aus, dass die weltweite Getreideproduktion, Reis eingeschlossen, 2008 um 3,8 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Tonnen ansteigt. Davon dürfte vor allem der angespannte Weizen-Markt profitieren.

Unterdessen warnte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Louise Arbour, vor den sozialen Folgen der Nahrungsmittelkrise.

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