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Mehr Gewalt gegen Einwanderer in Südafrika

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Mehr Gewalt gegen Einwanderer in Südafrika

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In Südafrika hat die Gewalt gegen Ausländer nun Kapstadt erreicht, die Touristenmetropole und zweitgrößte Stadt. Auch hier wurden Einwanderer angegriffen, ihre Geschäfte und Unterkünfte geplündert.

In der Küstenstadt Knysna kam es ebenfalls zu Ausschreitungen. Bei Unruhen in einem weiteren Ort wurden drei Einwanderer niedergestochen; hier und in anderen Orten flüchteten sich Hunderte Menschen in Polizeireviere. Inzwischen bekommt die Polizei auch Unterstützung von der Armee.

Nach offiziellen Angaben kamen bisher mehr als vierzig Menschen ums Leben. Zehntausende wurden vertrieben; sie harren nun in Notunterkünften aus oder sind in ihre Heimatländern zurückgekehrt.

Die Angriffe begannen vor knapp zwei Wochen in Südafrikas größter Stadt, Johannesburg. Die Einwanderer kommen vor allem aus den ärmeren Nachbarländern, wie Mosambik und Simbabwe. Die Angreifer werfen ihnen vor, Arbeitsplätze wegzunehmen und Verbrechen zu begehen.