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Wirbel um Hillary Clinton nach Bemerkung über Kennedy-Mord

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Wirbel um Hillary Clinton nach Bemerkung über Kennedy-Mord

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Die US-Präsidentschafts-Bewerberin Hillary Clinton hat mit einer Bemerkung über die Ermordung von Robert Kennedy für Wirbel gesorgt: Im Vorwahlkampf der Demokraten erinnerte die frühere First-Lady daran, dass Kennedy vor vierzig Jahren im Vorwahlkampf kurz vor seiner Nominierung erschossen wurde. Zugleich machte sie deutlich, dass sie das Rennen um die Kandidatur nicht aufgeben wolle.

Danach äußerte Hillary Clinton ihr Bedauern darüber, dass ihr Hinweis auf jene traumatischen Ereignisse als anstößig empfunden worden sei; sie habe ganz gewiss keinerlei derartige Absichten verfolgt.

US-Medien spekulierten, Clinton habe ihr Festhalten an der Bewerbung mit einer möglichen Ermordung ihres Rivalen Barack Obama begründen wollen. Ein Sprecher Obamas erklärte, eine solche Äußerung habe “in der diesjährigen Kampagne keinen Platz”.

Obama selbst bekräftigte seine früheren Ankündigungen, er würde als Präsident Schluss machen mit der verheerenden Außenpolitik der Bush-Ära und direkte diplomatische Kontakte auch mit Gegnern suchen, ohne Vorbedingungen.

Obama reagierte damit auf Kritik des beréits designierten republikanischen Kandidaten John McCain, der direkte Kontakte mit Kuba oder dem Iran strikt ablehnt. Der 71-jährige McCain ließ unterdessen wissen, dass er nach Einschätzung seiner Ärzte bei guter Gesundheit ist.