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Ausländer verlassen Südafrika

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Ausländer verlassen Südafrika

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Angesichts der anhaltenden fremdenfeindlichen Gewalt in Südafrika fliehen viele Zuwanderer in ihre Heimatländer. Mehrere hundert Mosambikaner verliessen die Metropole Johannesburg per Bahn. Andere Immigranten bereiteten ihre Ausreise vor oder begaben sich in sichere Sammellager. Allein über die Grenze zu Mosambik strömten bislang mehr als 16 000 Menschen, darunter auch viele Simbabwer.

Südafrikas Präsident Thabo Mbeki verurteilte die Gewalt gegen die Zuwanderer: “Es ist eine Schande, mit der wir heute konfrontiert werden. Eine Handvoll Menschen in unseren Gemeinden haben sich dazu entschieden, Verbrechen gegen unsere afrikanischen Mitbürger zu begehen. Dagegen müssen wir entschieden vorgehen, das müssen wir stoppen,” so Mbeki.

Unterdessen demonstrierten in Johannesburg mehrere tausend Menschen gegen die Gewalttätigkeiten, durch die in den vergangenen 2 Wochen mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen sind. Teilnehmer der Kundgebung waren sowohl Einheimische als auch Ausländer.