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Wenige Zusagen bei Geberkonferenz für Birma

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Wenige Zusagen bei Geberkonferenz für Birma

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Bei der Hilfskonferenz für Birma, auch bekannt als Myanmar, haben sich die meisten Geberländer zurückgehalten. Besonders die USA bestehen darauf, dass erst ausländische Fachleute die Lage in den Katastrophengebieten beurteilen. Die Militärherrscher lehnen dagegen jegliche Auflagen ab. Nach einer vorläufigen Bilanz wurden dreißig Millionen Euro zugesagt; Birma gibt den Bedarf für den Wiederaufbau mit sieben Milliarden Euro an.

Die Verantwortung liege bei Birmas Regierung, sagt der britische Vertreter, Douglas Alexander; die Weltgemeinschaft habe hier mit einer Stimme gesprochen. Das heiße sowohl mehr Hilfe als auch besseren Zugang zu den betroffenen Gebieten.

Was diesen Zugang für ausländische Helfer angeht, scheint es eine Entwicklung zu geben: Sie sei sehr optimistisch, sagt Anupama Rao Singh, die Verantwortliche des Hilfswerks UNICEF: Zum einen wegen der Zusagen bei der Konferenz, zum anderen, weil sechs ausländische Mitarbeiter nun in das betroffene Irawadi-Delta reisen dürften.

Auch das Technische Hilfswerk aus Deutschland ist inzwischen mit fünf Mitarbeitern dort und kümmert sich um die Wasseraufbereitung. Ein Team der Johanniter kam nach eigenen Angaben ebenfalls problemlos durch alle Militärsperren in das Katastrophengebiet.