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Birmanische Oppositionelle Aung San Suu Kyi weiterhin unter Hausarrest

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Birmanische Oppositionelle Aung San Suu Kyi weiterhin unter Hausarrest

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Die birmanische Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi wird ein weiteres halbes Jahr ihr Haus nicht verlassen dürfen. Das Militärregime in Birma, dem heutigen Myanmar, verlängerte den Hausarrest für die Friedensnobelpreisträgerin.

Seit dem 30. Mai 2003 steht sie ununterbrochen unter Arrest, da die Machthaber sie als
Bedrohung für die nationale Sicherheit sehen.

Die Militärjunta Birmas war in den vergangenen Wochen wegen der Verweigerung ausländischer Hilfe für die Opfer des Zyklons Nargis vermehrt in die internationale Kritik geraten.

Durch den tropischen Wirbelsturm waren Anfang Mai über 130.000 Menschen ums Leben gekommen. Knapp 2,4 Millionen Menschen benötigen dringend
Hilfe.

Koordinationsdirektor Michael Gurtner vom Roten Kreuz sagte in der thailändischen Hauptstadt Bangkok: “Wenn die Menschen, denen überhaupt nichts mehr geblieben ist, nicht jetzt sofort Hilfe bekommen, dann wird sich die Situation dramatisch verschlechtern.”

Die meiste Hilfe, die ankommt, erreicht die Menschen in Rangun. Bisher sind nur ganz wenig Hilfsgüter ins eigentliche Katastrophengebiet, dem Irrawaddy-Delta, gelangt.