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Mahnmal für homosexuelle Opfer der Nazizeit in Berlin eingeweiht

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Mahnmal für homosexuelle Opfer der Nazizeit in Berlin eingeweiht

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In der deutschen Hauptstadt Berlin ist das nationale Denkmal für verfolgte Homosexuelle
während der NS-Zeit eingeweiht werden. Kulturstaatsminister Bernd Neumann erinnerte daran, dass in der NS-Zeit weit über 50000 Homosexuelle in Konzentrationslagern ermordet wurden.

Der Designer des Monuments Michael Elmgreen sagt, es war wichtig eine Liebesszene zwischen homosexuellen Männern zu zeigen. Denn: “Auf einer abstrakten Ebene sind die Leute bereit uns zu akzeptieren, aber sehen, sehen wollen sie uns nicht.”

Unter den Ehrengästen waren auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und der Vorsitzende des Zentralsrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose. Für die Opfer unter den Sinti und Roma baut die Bundesregierung ebenfalls in Berlin zur Zeit ein Monument.