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Vodafone-Chef Sarin verlässt hochprofitablen Mobilfunkkonzern

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Vodafone-Chef Sarin verlässt hochprofitablen Mobilfunkkonzern

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Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat einmal mehr die Markterwartungen übertroffen. Im Geschäftsjahr 2007/08 wurde der Gewinn um 5,7 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro gesteigert. Trotz dieses guten Ergebnisses kündigte Vodafone-Chef Arun Sarin nach fünf Jahren an der Konzernspitze seinen Rücktritt an. Gründe dafür wurden offiziell nicht genannt. Nachfolger Sarins soll Ende Juli sein bisheriger Stellvertreter Vittorio Collao werden.

In den vergangenen Jahren hatte Sarin Vodafone zu einem nahezu konstant ertragsstarken Telekommunikationsunternehmen gemacht. In dem am 31. März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr gab es einen Umsatz von 44 Milliarden Euro.

Sarins Nachfolger Collao hatte sich in der Vergangenheit den Respekt von Aktionären und Analysten verschafft. Er sorgte maßgeblich dafür, dass Vodafone in seinen europäischen Unternehmen die Kosten senken konnte. Zudem wird Collao die gestiegene Zahl von Online-Mobilfunkkunden zugeschrieben.