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Amnesty International legt Jahresbericht vor

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Amnesty International legt Jahresbericht vor

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In seinem neuesten Jahresbericht hat Amnesty International 60 Jahre nach Verabschiedung der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte eine ernüchternde Bilanz gezogen. Am 10. Dezember 1948 hatten die Vereinten Nationen die Erklärung verabschiedet. Für Generalsekretärin Irene Khan ist der bevorstehende 60. Jahrestag keinen Grund zum Feiern: “60 Jahre nach der Verabschiedung der Menschenrechtserklärung fordern wir die Regierungen auf, sich für sechs Jahrzehnte des Versagens zu entschuldigen”, sagte Khan bei der Vorstellung des Jahresberichtes in London.

Zu den zahlreichen Ländern, die von Amnesty kritisiert werden gehört Myanmar. Dem Land wird die brutale Niederschlagung der Mönchsproteste vorgeworfen.

Die Olympischen Spiele nimmt Amnety zum Anlaß, China aufzufordern, seine Versprechen zur Verbesserung der Menschenrechte einzuhalten.
Insbesondere müsse Rede- und Pressefreiheit gewährt und die “Umerziehung durch Arbeit” beendet werden.

Die USA forderte Amnesty auf, das Internierungslager Guantanamo sowie alle Geheim-Gefängnisse zu schließen. Die Häftlinge müssten unter fairen Bedingungen vor Gericht gestellt oder freigelassen werden. Die USA müssten auch Folter und Misshandlungen ablehnen.