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China: Möglicher Dammbruch bedroht hunderttausende Menschen

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China: Möglicher Dammbruch bedroht hunderttausende Menschen

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Im Erdbebengebiet im Südwesten Chinas müssen möglicherweise hunderttausende Menschen in Sicherheit gebracht werden. Weiter reichende Pläne der Behörden gehen sogar von mehr als einer Million aus. Durch einen Erdrutsch ist im Jian-Fluss ein natürlicher Damm entstanden, der zu brechen droht. Starke Regenfälle lassen den Wasserstand steigen, was den Druck auf den Damm erhöhrt.

Ein starkes Nachbeben erschütterte die Region und versetzte die Menschen in Panik. Zu spüren war es in den Provinzen Sichuan und Shaanxi. Im gesamten Erdbebengebiet gibt es mehr als 30 Seen, die sich nach Bergrutschen gebildet haben. Bei Tangjiashan versuchen Experten und die Armee, nun eine Öffnung in den Damm zu bauen, durch die das gestaute Wasser abfließen kann. Weil die Gegend unwegsam ist, konnten Bagger und Schaufellader nur per Hubschrauber hin gebracht werden. Zwei Wochen nach dem schweren Beben stieg die offizielle Zahl der Toten auf mehr als
67.000. Rund 20.000 Menschen werden noch vermisst.