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Angehörige erleichtert über lebenslange Haft für französischen "Jungfrauenmörder"


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Angehörige erleichtert über lebenslange Haft für französischen "Jungfrauenmörder"

Nach der Höchststrafe für den französischen “Jungfrauenmörder” Michel Fourniret herrscht bei Angehörigen und Opfern Erleichterung. Mindestens 30 Jahre muss er hinter Gitter, ohne Möglichkeit auf eine frühere Entlassung. Seine Frau und Komplizin muss mindestens 28 Jahre in Haft.

Die reuelosen Detail-Schilderungen seiner Taten waren für viele Eltern kaum zu ertragen. Für die Mutter eines Opfers bleibt die Hoffnung, dass dies ein Lehre sei für andere Perverse.

Sieben Mädchen zwischen 12 und 21 Jahren hat Fourniret entführt, vergewaltigt und ermordet, in Frankreich und Belgien. Von Joelle Parfondry ließ er ab, weil sie sagte, sie sei schwanger. Der Schock ist geblieben. 13 Jahre später fühlt sie sich endlich besser, sie wolle nun zeigen, dass das Leben weitergeht.

Es ist das erste Mal in Frankreich, dass ein Ehepaar für derartige Verbrechen verurteilt wird. Selbst der Staatsanwalt zeigte sich in einer unüblichen Erklärung erleichtert über das Prozessende.

Monique Olivier, die ihrem Mann half, seine perversen Phantasien umzusetzen, bezichtigt ihn weiterer Morde, die Fourniret bislang bestreitet. Beide werden sich daher bald wiedersehen, erneut vor Gericht.

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