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US-Demokraten beraten über Vorwahlen in Florida und Michigan

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US-Demokraten beraten über Vorwahlen in Florida und Michigan

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In den USA beraten die Demokraten über die Wertung der umstrittenen Vorwahlen in den Bundesstaaten Florida und Michigan. Hillary Clinton hofft, dass der Regelausschuss der Partei ihr möglichste viele Parteivertreter zuschlägt, damit sie den Rückstand zu ihrem Rivalen Barack Obama verringern kann. Der Ausschuss kam in einem Hotel in Washington zusammen, um über die Frage, ob die Delegierten beider Staaten entgegen ersten Abmachungen doch beim Nominierungsparteitag im Spätsommer abstimmen dürfen, zu beraten.

Die Parteiführung hatte die Ergebnisse der Wahlen dort nicht anerkannt, weil die Staaten ihre Abstimmungen regelwidrig vorverlegten. Vor dem Tagungshotel versammelten sich mehr als 100 Demonstranten, die meisten davon Unterstützer Clintons. US-Medien rechnen spätestens bis Sonntag mit einer Entscheidung. Der Regelausschusses muss vor allem darüber entscheiden, wie viele Delegierte ein Stimmrecht bekommen. Zudem muss die Partei festlegen, wie diese zwischen Clinton und Obama aufgeteilt werden.

Derzeit liegt Obama im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur vorn. Ein Kompromiss könnte darauf hinaus lafen, dass die Hälfte der Delegierten Floridas und Michigans ein Stimmrecht erhalten. Allerdings wird nicht damit gerechnet, dass Clinton auch bei einem für sie günstigen Ausgang der Beratungen noch in Führung gehen kann.