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Weiter Evakuierungen in China

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Weiter Evakuierungen in China

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Im südwestchinesischen Erdbebengebiet nimmt die Angst vor einem gefährlichen Dammbruch zu. Immer mehr Menschen werden in Sicherheit gebracht. Nach Angaben der Behörden in der Stadt Mianyang sind 200.000 Anwohner von den erneuten Evakuierungen betroffen. Das Amt bestritt jedoch Berichte, wonach schon gestern 1,3 Millionen Menschen an andere Orte gebracht werden sollten. In der Erdbebenprovinz Sichuan wird befürchtet, dass ein natürlicher Damm aus Erde und Geröll, hinter dem sich in Tangjiashan ein großer See gebildet hatte, bersten und eine gewaltige Flutwelle auslösen könnte.

Der Stausee liegt nicht weit oberhalb des besonders schwer von dem Erdbeben betroffenen Beichuan-Landkreises. Falls er bricht, müssten mehr als eine Million Menschen umgesiedelt werden. 158.000 Menschen waren schon Anfang der Woche aus der Gefahrenzone am Unterlauf des Jian-Flusses gebracht worden.

Seit Tagen versuchen Einsatzmannschaften, einen Kanal zu schaffen, um das Wasser abzulassen. Die Zahl der Todesopfer nach dem Erdebeben wird nun offiziell mit fast 69.000 angegeben.